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COMSATBw1 erfolgreich in Betrieb genommen
28. November 2009

Am 1. Oktober um 0:59 MESZ wurde COMSATBw1, der erste eigene deutsche Satellit des SATCOMBw2-Programms der Bundeswehr vom europäischen Raketenstartplatz in Kourou mit einer Ariane-V ins All gebracht.


Kontrollräume K4 (K3, K11)
30.11.2009

Diese Kontrollräume repräsentieren den zentralen Teil des im Herbst 2004 eingeweihten Columbus-Kontrollzentrums. Diese werden für den Betrieb des europäischen Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt. In einem dieser beiden Kontrollräume läuft der operationelle Betrieb, im anderen finden Tests, Trainings und Simulationen und damit eine fortwährende Anpassung an sich neu ergebende Anforderungen statt. Seit dem Start des Columbus-Moduls am 8.2.2008 ist der operationelle Kontrollraum (meistens K4) zu jeder Zeit, Tag und Nacht, mit mindestens 4 Flight Controllern besetzt, die sich in drei Schichten pro Tag die Aufgaben aufteilen, nämlich die Kontrolle über den Zugang des Columbus Labors sowie die Koordination der wissenschaftlichen Experimentsbetriebs. In besonderen Missionsphasen sowie zu Normalarbeitszeiten sind noch weiter 4-5 Experten in diesem Raum zugegen, so z.B. der EUROCOM, der vom Columbus Kontrollzentrum aus direkt mit den Astronauten an Bord der ISS sprechen kann. Ein etwas kleinerer, dritter Kontrollraum (K11) in einem benachbarten Gebäude steht ebenfalls noch für Betrieb, Tests und Simulationen zur Verfügung.


Kontrollraum K1
30.11.2009

Der Kontrollraum K1 ist der größte Kontrollraum, den das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum betreibt. Aufgrund der Größe und Ausstattung wird dieser für die aufwendigen LEOPs benutzt. Neben den Subsystemingenieuren des GSOC können auch Ingenieure vom "Industry Support Team" in diesem Kontrollraum an den jeweiligen Konsolen die Mission mitverfolgen und stehen insbesondere für kritische Situationen dem Betriebsteam zur Seite. Seit Anfang 2009 wird dieser Kontrollraum für die LEOPs der Kommunikationssatelliten-Mission SATCOMBw verwendet.


Kontrollraum K2
30.11.2009

Der Kontrollraum K2 wird zurzeit für die LEOP der TanDEM-X Mission vorbereitet. Nach TerraSAR-X (Start im Juni 2007) ist dies der zweite Satellit dieser Serie von Radar-Erdbeobachtungssatelliten. Nach Abschluss der LEOP wird dieser Satellit in den Multimissionsbetrieb überführt.


Besatzungsmitglieder der ISS Expedition 20/21
27. Mai 2009

Der belgische ESA-Astronaut Frank De Winne (Mitte) mit den Besatzungsmitgliedern der ISS Expedition 20/21 Robert Thirsk aus Kanada (links) und dem russischen Kosmonauten Roman Romanenko (rechts).

Bild: ESA.


Der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel beim Außenbordeinsatz

Der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel stieg am 13. Februar 2008 aus der Internationalen Raumstation ISS aus. Hauptaufgabe seines Außenbordeinsatzes, zusammen mit dem NASA-Astronauten Rex Walheim, war das Austauschen eines kühlschrankgroßen Stickstofftanks, der Teil des Kühlsystems der ISS ist. Der Einsatz dauerte von 15.27 Uhr MEZ bis 22.12 Uhr, also 6 Stunden und 45 Minuten.

Bild: ESA/NASA.


ESA-Astronaut Hans Schlegel vor dem Space Shuttle-Fenster

Nach dem Abkopplungsmanöver von der ISS blicken die Astronauten der Raumfähre Atlantis durch die Fenster ihres Shuttles zurück. Auf getane Arbeit blickt dabei der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel, der auf der Mission STS-122 zusammen mit seinen Kollegen das europäische Raumlabor Columbus an die ISS montiert und aktiviert hat.

Bild: NASA.


Außenboardeinsatz während der Mission STS-115, September 2006

Die Aufnahme zeigt die kanadischen Astronauten Steven G. MacLean und Daniel C. Burbank. Der zweite von insgesamt drei Außenboardeinsätzen (EVA - Extravehicular Activity) wurde während der Mission STS-115 durchgeführt. Die beiden Astronauten bewegen sich entlang der seitlichen Gitterstruktur.

Bild: NASA.


Die ISS über dem Kaspischen Meer, August 2005

Das Foto entstand während der Mission STS-114 und wurde am 6. August 2005 von einem Crew-Mitglied aus dem Space Shuttle Discovery aufgenommen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befindet sich die Internationale Raumstation ISS über dem Kaspischen Meer in Ost-Europa.

Bild: NASA.